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Hans von Heider
Strandszene am Mittelmeer - Bagno Antonietta, Forte dei Marmi 1924
Öl-Gemälde auf Pappe, 24,2 x 34 cm
rechts unten monogrammiert
mit den Künstlerinitialen: "v.H."
rechts unten datiert 26. VIII. (19)24
verso vom Künstler in Bleistift betitelt:
"Bagno Antonietta, Forte"

 


Hans von Heider

deutscher Landschaftsmaler (Impressionismus), Graphiker, Keramiker

Geboren     7. Januar 1867 in München
Gestorben  11. April 1952 in Blaubeuren bei Ulm

1867-1905

Als Sohn des Münchner Chemikers und Keramikers Maximilian von Heider (1839-) erste Ausbildung in der keramischen Werkstatt seines Vaters in München, ab 1898 in Schongau. Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Heinz Heim (1859-1895) und Gabriel von Hackl (1843).
1901 Leitung der für ihn und seinen Bruder Fritz von Heider eingerichteten Keramikwerkstatt der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Magdeburg sowie Lehrer für Zeichnen. Teilnahme als Maler und Keramiker an der Weltausstellung in St. Louis ("Magdeburger Zimmer").

1905-1952 auf Veranlassung des württembergischen Kultusministeriums Wechsel nach Stuttgart als Professor und Leiter der keramischen Abteilung an den Staatlichen Lehr- und Versuchswerkstätten Stuttgart (ab 1913 Kunstgewerbeschule Stuttgart). Ab 1912 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, Studienreise in die Schweiz und nach Oberitalien. 1915 als Kriegsmaler an der Russischen Front (Veröffentlichung von Graphik-Mappen).
Als Maler lag Hans von Heiders Schwerpunkt auf Landschaften und Blumenstilleben, im impressionistischen Stil von besonderer Frische der Auffassung und spontaner Pinselführung. Regelmäßige Beteiligung an deutschen und europäischen Kunstausstellungen. Studienreisen in den 1920er Jahren und bis Mitte der 1930er jahre u.a. nach Südfrankreich, Italien, Österreich und Jugoslawien, Südfrankreich, Bayern, Tirol, an die Nordsee und nach Venedig.
Nach der Emeritierung von der Stuttgarter Professur Übersiedlung nach Blaubeuren. Studienreisen durch Bayern und Österreich für weitere Landschaftsgemälde.
Am 11. 4. 1952 in Blaubeuren gestorben.


Werke befinden sich u.a. in folgenden Museen und öffentlichen Orten:

Universität Göttingen
Kirchhof Holzheim / Schwäbische Alb
Kunsthistorisches Museum, Magdeburg
Städtische Galerie im Lenbachhaus, München
Brunnenhalle Bad Wildbad/Schwarzwald
Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart
Ofen- und Keramikmuseum Velten

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